Das Problem

Ein nepalesisches Dorf mit tibetischer Kultur in Upper Mustang

Dhye liegt im Norden Nepals auf 3900 Metern Höhe zwischen dem Anapurna-Gebirge und der tibetischen Grenze. Diese Region wird von den sogenannten "Lopas" (Menschen der Höhe) bewohnt, die Nachkommen tibetischer Nomaden sind. Seit der Annexion von Mustang durch Nepal im 18. Jahrhundert sind sie nepalesische Staatsbürger, obwohl sie von der Sprache und der Kultur her tibetisch sind. Bis 1992 war die Region für Fremde gesperrt, um den Austausch mit tibetischen Freiheitkämpfern zu verhindern. Durch diese Abgelegenheit konnte sich die einzigartige Kultur und die besondere Natur - z.B. Schneeleoparden, Blue Sheep - erhalten.

Vom Wassermangel bedroht

Im Norden des Annapurna-Gebirges gelegen, befindet sich Mustang im Regenschatten des Gebirges, so dass der Mosunregen, der zwischen Mai und September die weiter südlich gelegenen Teile Nepals bewässerte, hier immer schon nur spärlich ankam. Der Hauptteil des Wassers, dass in der Vergangenheit zur Bewässerung der Felder zur Verfügung stand, speiste sich aus der Schneeschmelze aus höheren Regionen. Dieser Schnee bleibt als Folge der Klimaerwärmung heute in den meisten Jahren aus, so dass in Mustang eine kontinuierliche Dürre herrscht. Sowohl die Felder der Dörfer als auch die höher gelegenen Weidegründe werden nicht ausreichend bewässert, um Ertrag oder Futter für die Ziegen und Yaks der Hirten zu erbringen.

Die Menschen dort tun alles, was sie können, um ihr Dorf und ihre Lebensweise zu erhalten, doch sie brauche unsere Hilfe bei der Entwicklung von nachhaltigen Systemen zum Sammeln und zur Verteilung von Trinkwasser und Wasser zur Bewässerung der Felder, beim Bau von erdbebensicheren Gebäuden und bei der Versorgung mit Energie.

Cölbe Dhye Verein // Grüne Bette 14 // 35091 Cölbe // IBAN: DE20 5335 0000 0037 0064 67